Sozialimpulse aus dem Arbeitsansatz der Dreigliederung des sozialen Organismus

Aus gegebenem Anlass

Das Institut für soziale Gegenwartsfragen in Stuttgart hat es sich seit seiner Gründung 1991 zur Aufgabe gemacht, aktuelle soziale und gesellschaftliche Debatten zu untersuchen und die mit dem Begriff der „Dreigliederung des sozialen Organismus“ verbundenen Erneuerungsimpulse fortzuschreiben. Das Institut erhält in letzter Zeit vermehrt Anfragen, in der sogenannten „Corona-Protestbewegung“ beratend aktiv zu ....

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Die Krise als Chance

Zur gesellschaftlichen Dimension der CoViD-19-Pandemie

von Gerald Häfner

Krisen synchronisieren – und individualisieren uns zugleich. Wir alle folgen den gleichen Vorgaben, dürfen alle die gleichen Dinge nicht mehr tun – und sind doch plötzlich Monaden, strikt voneinander getrennt. Es hat fast etwas Gespenstisches, wenn die Menschen, wie von einer fernen Choreographie gesteuert, von einem Tag auf den anderen in ihren Häusern bleiben, wenn das öffentliche Leben erstirbt, wenn sie nicht mehr aufeinander zu-, sondern einander gewissenhaft aus dem Weg gehen, nicht mehr zusammenströmen, sondern den größtmöglichen Bogen um den anderen machen. 

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Gesundheitswesen, Corona-Krise und soziale Dreigliederung

von Stefan Padberg

Im Licht der aktuellen Corona-Krise machen wir gerade die Erfahrung, dass das grundgesetzlich garantierte Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und das auf körperliche Unversehrtheit miteinander in Widerspruch geraten können. Die zuständigen Behörden müssen, wenn sie das Recht auf körperliche Unversehrtheit für die Bürgerinnen und Bürger sichern wollen, in das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit eingreifen, indem sie z.B. Quarantänemaßnahmen verhängen oder Distanzregeln festlegen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. 

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Tagung "IMPULS für die Zukunft" 5.-7. April 2019

Mehr als 600 Teilnehmende bei Tagungen

"ImPuls für die Zukunft“ war das Motto der Tagung, die vom 5. bis 7. April 2019 im Forum 3 und im Hospitalhof in Stuttgart stattfand und von mehr als 600 Menschen besucht wurde. Anlass war, dass Rudolf Steiner vor 100 Jahren mit der Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus an die Öffentlichkeit getreten war. mehr

Hier finden Sie Videos, Berichte und Beiträge von der Tagung in Stuttgart:
Videos und Berichte

Partnertagung "100 Jahre Dreigliederung" im Kulturzentrum Achberg
26. - 28. April 2019,  Rückblick

Rudolf Steiners Memoranden von 1917 als
Friedens- und Integrationsprogramm

Das Konzept der sozialen Dreigliederung, wie es in den Memoranden vorgestellt wurde, weist einen deutlichen Unterschied zu anderen Reformvorschlägen der damaligen Zeit auf. Diese setzten auf Homogenität und forderten, man müsse möglichst einheitliche ethnische, kulturelle und sprachliche Gruppen bilden... Steiner dagegen baute auf die Fruchtbarkeit kultureller Diversität – allerdings unter der Prämisse der Selbstbestimmung des Einzelnen. Er entwickelte einen völlig neuen Staatsbegriff: In einem Staat könnten unterschiedlichste Ethnien und Kulturen vereinigt sein, insofern sie die gemeinsame Klammer – die Menschenrechte – respektieren. mehr

Weltklimavertrag: Die Klimafrage als Herausforderung zum Zivilisationsumbau

Zur Einschätzung des Weltklimavertrags von Paris. Otto Ulrich im Interview mit Christoph Strawe: "... gut, dass es dieses Abkommen gibt. Es ist aber nur Ausgangspunkt dafür, darüber nachzudenken, wie wir eine Weltgesellschaft und eine Weltwirtschaft aufbauen können, die 'CO2-neutral' ist, wie der neue Begriff lautet... Das Wesentliche wäre ... die Entkoppelung von Wachstum und Energieverbrauch."
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Soziale Dreigliederung - Schlüssel zur Bearbeitung aktueller Konflikte

An Beispielen soll untersucht werden, inwiefern die soziale Dreigliederung helfen kann, soziale Krankheitsbilder, die uns überall in der Welt entgegentreten, zu verstehen, Lösungen anzudenken und anzugehen...
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Impulse der sozialen Dreigliederung im 20. und 21. Jahrhundert

In der sozialen Dreigliederung werden sozio-kulturelles, politisch-administratives und sozio-ökonomisches Subsystem der Gesellschaft unter dem Gesichtspunkt angeschaut, wie ihr Verhältnis geordnet sein muss, damit Menschen ihre sozialen Verhältnisse gestalten können. Diese Frage nach der Gestaltbarkeit der sozialen Verhältnisse durch die Menschen selbst ist der entscheidende Gesichtspunkt...  
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Buchhinweis

Rahel Uhlenhoff (Hrsg.):
Anthroposophie in Geschichte und Gegenwart.
Berliner Wissenschaftsverlag 2011. Mit einem Beitrag von C. Strawe über Entstehungsbedingungen und Wirkungsgeschichte des Arbeitsansatzes der Dreigliederung des sozialen Organismus 
Rezensionen

Leseproben bei Google Books

Veranstaltungen

9./10. Oktober 2020
Demokratie im Krisenmodus: Ursachen und Auswege
Öffentliche Werkstatt und Forschungskolloquium im Forum 3 Stuttgart
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27.-29. November 2020
Netzwerk Dreigliederung 
Jahrestreffen im Forum 3 Stuttgart
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