Gefangen in Pfadabhängigkeiten – Notwendigkeit assoziativer und intersektoraler Koordination der Transformation
Die Transformation der Automobilindustrie läuft auf Hochtouren. Dabei handelt es sich in erster Linie um eine technisch-ökonomische und (bisher) weniger um eine sozial-ökologische oder gar demokratische Transformation. Diese Transformation wird die Umbruchprozesse entlang veränderter automobiler Wertschöpfungsketten noch auf Jahre hinaus prägen. Insgesamt verlaufen die Pfade der Transformation zwischen Kontinuität und Bruch in einer der Kernindustrien des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Die Beharrungskräfte wirken stark, insbesondere auch deshalb, weil die Pfadabhängigkeit der Branche nicht hinreichend analysiert und diese Dimension bei möglichen Pfadentwicklungen nicht berücksichtigt wurde. In diesem Beitrag wird die Pfadentwicklung zu einer Form sozial-ökologischer und gemeinschaftlicher Mobilität als Problem assoziativer Koordination behandelt.