Individualität und
soziale Verantwortung
Grundlagen und Praxis der  Dreigliederung des
sozialen Organismus. Fortbildungsseminare für Tätige



Soziale Dreigliederung 

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Fortbildungsseminare 2008


Letzte Aktualisierung 02.07.08 // Änderungen im Detail vorbehalten


Kassel, 12. April 08  Details 
Wie sicher ist unser Geld?
Die Krise der Finanzmärkte - Erscheinungsformen, Ursachen und Handlungsrichtungen

Kassel, 28./29. Juni 08 Details 
Hat die Selbstverwaltung eine Zukunft?

Führungsfragen in freien Schulen 
(und anderen Einrichtungen in freier Trägerschaft)

Mit Udo Herrmannstorfer, Dr. Michael Ross und Dr. Christoph Strawe

Frankfurt/M, 14. - 16. November 08 Details

Selbstverwaltung und Selbstverantwortung

Soziale Gemeinschaften als Entwicklungsort 

Mit Udo Herrmannstorfer, Harald Spehl, Christoph Strawe u.a.

Notwendigkeiten moderner Sozialgestaltung

Einführung in den Arbeitsansatz
der Dreigliederung des sozialen Organismus
Details


Die Seminare im einzelnen:

 

 

 

Tagesblockseminar, Sa, 12. April 2008
Anthroposophisches Zentrum Kassel, Wilhelmshöher Alle 261, 
D-34131 Kassel

Wie sicher ist unser Geld?

Die Krise der Finanzmärkte -

Erscheinungsformen, Ursachen und Handlungsrichtungen 

Mit Udo Herrmannstorfer und Prof. Harald Spehl
 

Die jüngste Entwicklung auf den Geld- und Kapitalmärkten hat die Menschen aufgeschreckt und eine Vielzahl von Ängsten ausgelöst: Droht ein Börsenkrach globalen Ausmaßes? Werden die Banken mit in die Krise hineingerissen? Wird das internationale Finanzsystem zusammenbrechen? Aber auch ganz persönlich: Was wird aus meinen Ersparnissen, aus meinen Vermögensanlagen, vor allem  aus meiner Altersicherung?

Bis vor kurzem glaubten wir uns in der Obhut hochdotierter Experten der Notenbank und der Geschäftsbanken. Nun wird eingestanden, man habe die Situation trotz der Ratingagenturen völlig falsch eingeschätzt. Sind die Notenbanken noch in der Lage, die Entwicklung in den  Griff zu bekommen? Wenn aber selbst Fachleute in ihren Urteilen so daneben liegen können, wie soll erst ein „normaler“ Bürger ein treffendes Urteil bilden?

Das Seminar soll dazu beitragen, den Teilnehmern eine sachgerechte Beurteilung der Symptome und Ursachen zu ermöglichen und notwendige Veränderungen aufzuzeigen. Dabei wird sich zeigen, dass es weder mit der Beseitigung der Symptome getan ist noch mit der Verbreitung von Durchhalteparolen, sondern dass die Ursachen von der Geldordnung über Wirtschaftsstrukturen bis zu jedem einzelnen reichen. Nur wenn auf allen Ebenen Neuorientierungen beginnen, kann die Angst überwunden werden. Dazu soll das Seminar einen Beitrag leisten.

Samstag, 12. April 2008

9.30: Öffnung des Tagungsbüros

10.00 - 11.30 und 11.45 - 13.00: Zusammenbruch der Geld- und Finanzmärkte? 
Zur Analyse der aktuellen Situation (Darstellung und Gespräch)

13.00    Mittagspause

14.00 - 15.45: Wer sind die Täter? 
Die Rolle von Rechtsordnung, Geldinstitutionen und Anlegern (Darstellung und Gespräch)

16.15 - 18.00: Kann man Geld sichern? 
Notwendige gesellschaftliche Veränderung und Vorschläge für ein funktionsfähiges Geldsystem (Darstellung und Gespräch)

Teilnahmebeitrag (ohne Verpflegung) € 100 / CHF 170
Gemeinschaftsvollverpflegung € 16 / CHF 27 (Mittagessen, Pausenverpflegung).

>> Anfahrtbeschreibung / Infos über den Tagungsort
>> Übernachtungsmöglichkeiten  >> Zum Anmeldeformular 

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Seminar, Sa/So, 28./29. Juni 2008
Anthroposophisches Zentrum Kassel, Wilhelmshöher Alle 261, 
D-34131 Kassel

Hat die Selbstverwaltung eine Zukunft?

Führungsfragen in freien Schulen

(und anderen Einrichtungen in freier Trägerschaft)

Mit Udo Herrmannstorfer, Dr. Michael Ross und Dr. Christoph Strawe

 

Lange Zeit galt im Umfeld freier Schulen die schulische Selbstverwaltung als besonderer Ausweis der Zukunftsfähigkeit. In den Waldorfschulen war man stolz darauf, ohne Direktor auszukommen. Doch inzwischen ist vielfach die Begeisterung einem Gefühl der Verunsicherung in Bezug auf die Sozialgestalt der Schule - und oft auch auf die Grundlagen der Pädagogik - gewichen. Zeitverschwendung, Kompetenzgerangel und schwerfällige Entscheidungsprozesse führen zu Zeitmangel, Erschöpfung, Unverbindlichkeit und Rückzug aus der Kollegiumsarbeit. Zunehmender äußerer Druck und Finanzierungsprobleme verstärken den Eindruck, mit den vorhandenen Organisationsstrukturen immer komplexeren Problemen immer weniger gewachsen zu sein, und führen zum Ruf nach "Führung".

Die Antwort auf die Frage, um welche Führung es sich handeln soll, ist erkennbar davon abhängig, ob man die unbestreitbaren Krisenerscheinungen dem Selbstverwaltungsprinzip anlastet oder den Unvollkommenheiten der bisherigen Selbstverwaltungspraxis. Die erste Haltung führt letztlich dazu, an die Stelle der Selbstverwaltung wieder Formen hierarchischer Führung zu setzen. Die zweite führt zu der Frage, in welchen konkreten Formen Führung in der Selbstverwaltung entwickelt werden kann, um die Arbeit effizienter und fruchtbarer zu  machen. In dem Seminar wird ein Raum zur Bearbeitung dieser brennenden Fragen geboten.

Samstag, 28. Juni 2008

09.30: Öffnung des Tagungsbüros

10.00 - 11.15: Selbstverwaltung - ein Modell in der Krise -
Die Symptome und ihre Ursachen
(Referat Udo Herrmannstorfer)

11.30 - 12.30: Bearbeitung im Gespräch

14.00 - 15.00: Schule: System, Unternehmen, Organisation?
Welche Sozialgestalt braucht der pädagogische Impuls?  
(Referat Christoph Strawe)

15.00 - 15.45: Bearbeitung im Gespräch

16.15 - 17.15: Führungsaufgaben im Schulorganismus -
Herausforderungen hierarchiefreier Zusammenarbeit
(Referat Udo Herrmannstorfer)

17.30 - 18.30: Bearbeitung von Problemstellungen in Gruppen

19.30 - 21.00: Selbstverwaltung als Führungsmodell (Referat Michael Ross)

 

Sonntag, 29. Juni 2008

09.00 - 10.30:  Forum: Eltern - Kunden, Teilhaber oder Vertragspartner?

11.00 - 12.30: Entwicklungsperspektiven der Selbstverwaltung. Gespräch 
und Schlusswort

 

Teilnahmebeitrag (ohne Unterbringung und Verpflegung) € 120 (CHF 200), 
Gemeinschaftsvollverpflegung € 27,50 / CHF 45 (Sa Mittag- und Abendessen, So/So Pausenverpflegung).

>> Anfahrtbeschreibung / Infos über den Tagungsort
>> Übernachtungsmöglichkeiten  >> Zum Anmeldeformular 

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Seminar, Fr, 14. - So, 16. November 2008

Rudolf Steiner Haus, Hügelstr. 67, 60433 Frankfurt am Main

Selbstverwaltung und Selbstverantwortung

Soziale Gemeinschaften als Entwicklungsort

Mit Udo Herrmannstorfer, Prof. Dr. Harald Spehl und Dr. Christoph Strawe

 

Selbstverwaltung kann nur gelingen, wenn Aufgabenbewusstsein und Verantwortlichkeit, Können und Gestaltungskompetenz, Kommunikations- und Verabredungskultur gepflegt und die Finanzen in Ordnung gehalten werden. Das erfordert entsprechende Zusammenarbeitsstrukturen - in einer Schule zum Beispiel innerhalb eines Kollegiums oder zwischen Eltern und Lehrern. Denn Führung in der Selbstverwaltung beruht nicht auf Herrschaftswissen weniger, sondern auf dem Mitdenken und dem Engagement aller. Und das heißt auch, dass sie abhängig ist von der Fähigkeitsentwicklung jedes Einzelnen. 

Selbstverwaltung hat immer auch mit Selbstführung - und diese mit Selbsterziehung zu tun. Dadurch, dass Menschen an ihren Aufgaben wachsen, werden soziale Aufgabengemeinschaften zugleich zu Entwicklungsorten für die Beteiligten. Die Beschäftigung mit diesen inneren Aspekten der Selbstverwaltung wird jedoch im Alltag häufig durch die Fülle der Einzelaufgaben zurückgedrängt. Dadurch drohen Impulse zu verflachen oder gar durch Normen ersetzt zu werden. Immer wieder bedarf es der gemeinsamen vertiefenden und erneuernden geistigen Arbeit an den Grundlagen und dem Bemühen jedes Einzelnen, sich selbst immer besser zu schulen. Nur so gelingen gegenwartsgemäßes Handeln in der Selbstverwaltung, die Gestaltung des Verhältnisses von Einzelnem und Gemeinschaft und die Vermenschlichung der Arbeit. Das Seminar bietet Raum zur intensiven Auseinandersetzung mit diesen Fragen.

Freitag, 14.11.

19.30:   Öffnung des Tagungsbüros

20.00:   Soziale Menschen – soziale Verhältnisse? 
(Vortrag Udo Herrmannstorfer mit Aussprache)

 

Samstag, 15.11.

9.30 - 11.00:     Führungs- und Verantwortungsfähigkeiten
in der Selbstverwaltung
(Vortrag Dr. Christoph Strawe)

11.30 - 13.00:   Gesprächsarbeit

15.00 - 16.30:   Degeneration und Regeneration in Verbänden und 
anderen institutionsübergreifenden Kooperationsformen
(Vortrag Prof. Harald Spehl)

17.00 - 18.30:   Gesprächsarbeit

20.00:   Mit den Aufgaben über sich hinauswachsen -  Die „zwölf Tugenden“
(Vortrag Udo Herrmannstorfer)

 

Sonntag, 16.11.08

9.00 - 10.30: Wege der  Selbsterziehung - Soziale Gemeinschaften
als Entwicklungsort
(Forum mit allen Referenten)

11.00 - 12.30:    Abschlussgespräch

 

Teilnahmebeitrag (ohne Unterbringung und Verpflegung) € 140 (CHF 240), 
Gemeinschaftsvollverpflegung zusätzlich € 22  (CHF 35)

 

>> Anweg Steiner Haus Frankfurt und Übernachtungsmöglichkeiten
>> Zum Anmeldeformular  

 

 

Notwendigkeiten moderner Sozialgestaltung

Einführung in den Arbeitsansatz
der Dreigliederung des sozialen Organismus

Einführende Vorträge
Einführende Abendvorträge mit Halbtagesseminar
Einführende Eintages-Blockseminare  

Mitarbeiter des Instituts für soziale Gegenwartsfragen stehen im Rahmen ihrer terminlichen Möglichkeiten für eine Einführungsarbeit in die soziale Dreigliederung zur Verfügung. Interessenten wenden sich an die Geschäftsstelle des Instituts, s.u.


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Studiengang Sozialentwicklung
Soziale Dreigliederung als Weg zu Verständnis und Gestaltung sozialer Prozesse
2jährige sozialqualifizierende berufsbegleitende Ausbildung 

Themen:
Grundlagen und Aktualität der Dreigliederung des sozialen Organismus // Grundlagen und Bedeutung der Selbstverwaltung // Von der
Organisation zum Organismus (Gliederung, soziale Lebensprozesse und Organbildung, Salutogenese im Sozialen) // Grundlagen und Praxis des assoziativen Wirtschaftens // Fragen der Preisbildung in der Wirtschaft und in der Kultursphäre, Preis und Lohn // Soziale Wirkungen von Eigentum, Geld und Kapital // Sozialgestaltung und Menschenverständnis - Das Soziale als Übungsfeld menschlicher Entwicklung // Die Neuordnung des Eigentums und des Geldwesens // Individualität und Staat: Der Vertrag als Quelle modernen Rechts // Der Rechtsstaat als Schutz- und Förderraum // In Entwicklungen denken (Nachhaltige Entwicklung) // Vom Ganzen her wollen (Arbeit, soziale Sicherung) 

>>>
zu den Detailinformationen >>> 

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Zum Duktus der Fortbildungsseminare >>> 

Die Verantwortlichen >>>


Organisatorisches

Frühzeitige Anmeldung erleichtert uns die Organisation. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung und weitere Informationen. Teilnahmegebühr möglichst jeweils vor Beginn des jeweiligen Seminars an das Institut für soziale Gegenwartsfragen Stuttgart überweisen (bitte Name und Veranstaltung vermerken, Kontonummern siehe Anmeldeformular). Unterbringung und Verpflegung sind in der Teilnahmegebühr nicht enthalten. 

Teilnehmer aus dem Ausland können zur Vermeidung hoher Überweisungsgebühren bei Tagungsbeginn bar bezahlen. Für die Schweiz gibt es ein Postfinance-Konto des Instituts, auf das sie in CHF einzahlen können. Kurzfristige Anmeldung und Zahlung der Teilnahmegebühr bei Tagungsbeginn möglichst nur im Einzelfall. Ermäßigungen sind im begründeten Einzelfall möglich, bedürfen jedoch der Rücksprache. 

                                                                                                           Zum Anfang  

Institut für soziale 
Gegenwartsfragen e.V. Stuttgart

Libanonstr. 3, D-70184 Stuttgart
Ansprechpartner: Dr. Christoph Strawe
Tel.: (+49) 0711 - 23 68 950
Fax: (+49) 0711 - 23 60 218
E-Mail: Institut@sozialimpulse.de

>> Archiv: Fortbildungsseminare 2007 >>


Bestell- und Anmeldeformular

Bitte ausfüllen und abschicken

Ich melde mich für folgende Veranstaltungen verbindlich an (bitte ankreuzen) und überweise den entsprechenden Betrag auf eines der Konten des Instituts für soziale Gegenwartsfragen Stuttgart

Konto-Nr. 123 86 000, GLS Gemeinschaftsbank, BLZ 430 609 67*)
Konto-Nr. 381 18 709, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 **)
Konto-Nr. 85-602381-6, PostFinance Schweiz***)

*)  IBAN: DE20 4306 0967 0012 3860 00, BIC GENODEM1GLS
**) IBAN DE11 6001 0070 0038 1187 09, BIC: PBNKDEFF600
***) IBAN: CH20 0900 0000 8560, BIC: POFICHBEXXX

Seminar Kassel "Wie sicher ist unser Geld?" (€ 100, CHF 170)
Ich nehme an der Gemeinschaftsverpflegung teil (zusätzlich € 16, CHF 27)   
Ich nehme an der Verpflegung nicht teil:  

Seminar Kassel "Hat die Selbstverwaltung eine Zukunft?" (€ 120, CHF 200)
Ich nehme an der Gemeinschaftsverpflegung teil (zusätzl. € 27,50, CHF 45)
Ich nehme an der Verpflegung nicht teil: 

Seminar Frankfurt (Main) „Selbsterziehung und Selbstverwaltung" (€ 140, CHF 240)
 Ich nehme an der Verpflegung teil (zusätzlich € 22, CHF 35)
vegetarisch   mit Fleisch  
Ich nehme an der Verpflegung nicht teil:

 

Ich bin am berufsbegleitenden Studiengang Sozialentwicklung interessiert. Bitte schicken Sie mir Informationsmaterial über den nächsten Durchgang.

Ich kann Werbematerial weitergeben // aushängen: schicken Sie 
mir  Prospekt(e) // Plakat(e) zu.

Bitte schicken Sie mir eine Probenummer der Zeitschrift "Sozialimpulse - Rundbrief 
Dreigliederung des sozialen Organismus".

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